(Quelle: allg. Mietrecht)

Einen Mietvertrag dürfen Sie als Vermieter nur dann zeitlich befristen, wenn einer der nachfolgend aufgeführeten Gründe für eine Befristung vorliegt. Sollten Sie einen befristeten Mietvertrag mit Ihrem Mieter abschließen, ohne, dass einer der genannten Gründe vorliegt, ist die Befristung unwirksam und der Mietvertrag gilt als unbefristet abgeschlossen.

Folgende Gründe rechtfertigen laut Mietrecht eine Befristung des Mietvertrages:

-          Sie wollen die Wohnung für sich, einen Familienangehörigen oder einen Angehörigen des Haushalts nutzen

-          Die Wohnräume sollen einer Instandsetzung oder wesentlichen Änderungen oder gar einer Beseitigung unterzogen werden

Bei einer Befristung müssen Sie in jedem Fall Ihren Mieter bei Mietvertragsabschluss über den Grund in Kenntnis setzen. Es ist auch möglich, zwei Gründe für eine Befristung zu nennen. Ihr Mieter kann dann frühestens 4 Monate vor Ablauf des Mietvertrages nochmals eine schriftliche Mitteilung von Ihnen anfordern, ob der Befristungsgrund nach wie vor noch besteht.

Beachten Sie, dass Sie Ihren Mieter unverzüglich über den Sachstand informieren. Erhält er die Mitteilung zu spät, kann er eine entsprechende Verlängerung des Mietverhältnisses für den Zeitraum der Verzögerung fordern.   

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