(Quelle: BGH, Urteil vom 13.11.2013, Az. VIII ZR 413/12)

Als Vermieter sollten Sie beachten, dass Sie nicht generell einen Mietspiegel einer anderen Gemeinde nutzen dürfen, um Ihr Mieterhöhungsverlangen zu begründen. Es ist zwar erlaubt den Mietspiegel einer Nachbargemeinde zu nutzen, wenn für die Gemeinde, in der sich die Mietwohnung befindet, keinen Mietspiegel existiert.

Allerdings müssen die Mieten der Nachbargemeinde vergleichbar sein. Wenn die Mieten der Nachbargemeinde zu hohe Abweichungen aufzeigen, darf der Mietspiegel der jeweiligen Nachbargemeinde nicht zur Begründung der Mieterhöhung verwendet werden. Eine solche Abweichung kann auch nicht durch einen prozentualen Abschlag der Miete ausgeglichen werden. 

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